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Band: "Two Gallants" / Album: "What The Toll Tells" (2006)

Two Gallants, "zwei Kavaliere" aus San Francisco, mit ihrem zweiten Album; neun Songs, minimalistischer Low-Fi-Country-Blues, wenn man so sagen will, "that will have you stomping your cowboy boots while weeping into your Bourbon Sour", wie der "New Musical Express" prophezeit.
Neun Songs, Gitarre und Drumset, destillieren aus Jahrzehnten schwarzer amerikanischer Musik ein zeitloses, energiegeladenes Stück Musik: Songs wie in roten Granit geschlagen, in Mammutbäume gebrannt, in die Höhlenwand geritzt; gewachsen auf dem Boden der Bluesmusik, bei Robert Johnsons Slideguitar und Junior Kimbroughs' Deltablues.
Wo jedermann ein Lied über George W. oder den Irak macht, gehen Two Gallants durch die Todeszelle, den rassistischen Süden der Staaten, fragen nach dem "American Dream"; true american issues: "But what when all your fields are rotten, your waves of grain?".
Gitarre und Schlagwerk, mehr haben ihre Vorbilder ja auch nicht gebraucht: Dabei kommen Fast-Gospels ("Threnody") zustande genauso wie Songs, die Jack White mächtig neidisch machen dürften ("Las Cruces Jail"). Mit "Steady Rollin'" haben die zwei (weißen) Mittzwanziger dann so etwas wie ihre eigene Hymne geschrieben: "But I come from the old times, baby / too late for you to save me... Steady Rollin', I keep going". Tatsächlich, wie halbe Hemden aus einer anderen Zeit gegen den New-Wave-, Pop-, eigentlich gegen jeden Zeitgeist, "Two Silhouettes Against the Sun", wie sie es selber sagen. Für mich gehört es zu den Top 5 diesen Jahres.

Anspieltipps:
- Las Cruces Jail
- Threnody In Minor B
- Steady Rollin'


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