life.love.regret. v1.0 b {color:#ffccoo; Font-Family: Verdana;} i {color:#ffcc00; Font-Family: Verdana;} u {color:#ffcc00; Font-Family: Verdana;}
Notiz


Sonnenstrahlen und wehmütig blick ich verzückt zurück: zu Haus
Ich fühle alles, ob es gewesen war und doch ich bin da, mal ganz real und klar
Ich ess Schokokekse und denke an Kanada als würd ich alles aufgeben auf Zeit und jemand anders sein wie befreit

Von Umständen unter denen ich ins Leben trat
In Regeln gebadet und hoch gewachsen unter Ängsten
Unter Ästen, die starr den Himmel greifen geht es um das „be“ davor
Geht es ums Grün, das als Tropfen kommen soll und doch nicht weiß woher

Das Werden steht in der Mitte meiner Existenz
Ich springe auf Plattformen
Körper, die noch nicht tastbar sind; Rhythmen, die noch nicht tanzbar sind

Von unbeschwertem Denken, Pingpong mit dem Leben spielen große Kreise keine Rolle
Ich lebe wo es zu leben gibt, 2,50 im Supermarkt
Kein Gedanke an die Küsse
„Die kommen später“, weiß wer, den ich nicht kenne
Vergesse Termine, bekomme Allergien und schlag einem Mädchen ins Gesicht
Vor der Ahnung geht es mir gut

Wie eine einsame Kugel, die ihren Halbkreis nicht findet, habe ich abgeschlossen
Manchmal sogar die Zimmertür
Ich muss es schaffen, mich nicht zurückzuwünschen
„Schießt’s mir ins Herz“, sag ich und mein ich das Werden
ist zurückgekehrt wo ich noch nicht mal tot bin
Ich laufe über meine mir ausgedachten Ränder
Verschwender, du, der mir zuviel schenkt, zuviel schickt, das ich nicht begreifen kann, sodass ich nicht begreifen kann, wer ich mal werden will
Gezwungenermaßen beginnt die Therapie, wie harmlos, wirst du denken
Doch wo ich zuviel denke, muss ich mich aufhalten und zum Formen bringen
Bitte, nur ein paar Zeilen

Zu einer Form suche auch ich mich dabei
Im Spiegel, den ich nie wirklich gefunden habe, sehe ich Reflektion eines Menschen ohne Gliedmaßen
Ein kleiner Staat ohne Organe, wie ich es gewohnt bleiben werde
Nicht ohne die Lippen zu öffnen doch
Schreibe ich über Rebellion dieser Erde und vermarkte meine Ideale

Der Liedermarkt, bei dem die Fingerkuppen bluten, lässt mich hoffen
Alle anderen lassen mich die Hände den Kopf zusammenschlagen
Ich vergas das „über“ nicht nur einmal, immer wieder
Und fast will ich im Boden versinken, doch dazu müsst ich erst graben und bewegen will ich mich wie auch kein anderer nicht

Da bleiben nur die Knie noch übrig um zu beten
Dass mir mein einzig wichtiger Sinn nicht genommen werde, der mich verarbeitet und somit bezwingt

In einem Punkt, an einer Stelle, die sich eher anfühlt wie Schwelle zum Auflösen
Und aus „auf“ wird „er“, mein Vorsilbenspiel in der Mitte des Wortes
Es reißt mich auf die Kissen, weil es draußen, nicht mehr drinnen auf mich wartet
Und der Schlaf kommt mir mit den Träumen, nicht ohne die Selbstgespräche davor
Aber nur zum Entspannen bevor meine Seele von neuem beginnt

Doch davor muss ich verschwinden, meinen Körper in der Ewigkeit winden und unter den alten Linden meine neue Hülle finden
Wer bin ich ohne Fleisch und Blut?
Wo ich nicht verzichten kann, nehme ich mich meinem Schmerz an und ertrage
Meine Knochen sind doch genauso ich, wie das, was ich denke
Und ich bleib bei diesem Teil von mir, fest entschlossen seinen Wert mir zu erhalten

So mancher Versuch sich mit dir zu entfalten
Ich glaub fast, je länger wir sind, desto eher finden wir gelingen und Gefallen und verstehen, wie nah das, auch wie wir, zusammen liegt
Mir geht es darum, dass du mich kennst und dich mit mir in uns verliebst
Denn was wichtig ist, weiß ich erst durch dich und mich und mich kannst du an dich halten, wann immer du willst
Ich warte darauf, dass du mich vermisst
Und es ist nur möglich weil du es bist, die mich küsst

Ein leiser Abschied vom Nachtgewitter hält mich wach im Dunkeln, in dem ich besser schlafen sollte
Die Augen zwingend schließen wie ich es auch damals nicht konnte?
Ein Licht ganz weit von mir lässt mich glauben, dass es richtig ist, wenn die Berührung endet und ich dann für eine kleine Weile alleine mit dem Leben stehe ...

18.11.08 20:40
 
Letzte Einträge: ...that times will get better


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen

Home

01 Personal
About
Miscellaneous

02 Hobby
Music
Poetry
Guitar & Piano

03 Trivia
Photos
Links

04 Contact
Guestbook
E-Mail

05 Friends
Mian
Medeia
Niloleinchen
Flo
Kiyo

Archives

Gratis bloggen bei
myblog.de